Genealogische Forschungen von Dieter Hebig

 

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Wie es begann

Die Anregung, mich mit der Familiengeschichte zu befassen, erhielt ich von meinem Vater.  Als ich 14 Jahre alt war, gab er mir ein Ahnenblatt, das er als Schüler in den 30er Jahren für den "Ariernachweis" anfertigen musste. Darin standen Informationen über drei  Generationen seiner Vorfahren. Auf dieser Grundlage begann ich in Friedelshausen, dem Geburtsort meines Großvaters, in den Kirchenbüchern zu forschen und stellte fest, dass ich zuerst einmal die deutsche Schreibschrift und die zahlreichen Abkürzungen, die in den Kirchenbüchern verwendet wurden, erlernen musste. Dabei half mir der damalige Leiter des Kreisarchivs Meiningen, Adolph Ansorg, mein Großonkel. Er führte mich auch in Fragen der Quellenkritik ein, also wie schriftliche Quellen nicht nur gelesen, sondern auch verstanden, interpretiert werden, und zeigte mir, welch vielfältige Informationen über meine Vorfahren in den Beständen seines Archivs zu finden waren und wie man danach sucht. Seine geduldige Fürsorge trug maßgeblich dazu bei, dass ich mich entschied, Geschichte und Archivwissenschaften zu studieren.

 

Wie es begann

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