Genealogische Forschungen von Dieter Hebig

 

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Forschungen über den Familienstamm Hebig aus der Rhön

Es besteht Grund zu der Annahme, dass alle Familien Hebig, die es heute in verschiedenen Orten der Rhön (Friedelshausen, Hümpfershausen, Schwarzbach, Ober- und Unterkatz, Roßdorf usw.) und ihrer Umgebung (Wasungen, Breitungen usw.) gibt, von einer oder von wenigen Familien, die um 1600 in Friedelshausen und Hümpfershausen (frühester Nachweis in beiden Orten 1542) sowie in Bernshausen (ab 1554) lebten, abstammen. Die Abstammung bzw. Herkunft der einzelnen Linien ist bisher unzureichend erforscht.

Bekannt ist, dass die Breitunger Hebigs um 1900 von Friedelshausen gekommen sind. Caspar Ernst Hebig, geb. am 6.12.1852 in Friedelshausen, zog um 1900 mit seiner Familie nach Breitungen. Aus dieser Linie stamme auch ich ab.

In Friedelshausen leben seit dem ersten Nachweis 1542 durchgängig bis heute Hebigs. Um 1600 gab es mehrere Familien, von denen aber nur eine den 30jährigen Krieg überlebte.

Hümpfershausen scheint der Hebig'sche Hauptort in der Rhön zu sein, hier gab es seit dem ersten Nachweis 1542 stets die meisten Familien Hebig.

In diesem Zusammenhang ist die Wüstung Lückershausen interessant. Lückershausen wurde nach der Niederschlagung des Bauernkrieges 1525 als Strafamaßnahme zerstört, viele Teilnehmer des Aufstands wurden hingerichtet. Die überlebenden Einwohner kamen offenbar in die benachbarten Orte Hümpfershausen und Friedelshausen. In einem "Erb- und Lehenbuch von Hümpfershausen" ist nachweisbar, dass etliche Hebigs Grund und Boden in Lückershausen besaßen (vielen Dank an Claudia Greifzu). Es könnte also sein, dass die Familien Hebig in der Rhön hier ihren Ursprung haben. Wenn das zutrifft, wäre es der indirekte Nachweis für Hebig in der Rhön vor 1525.

Die Wasunger Hebigs sind erforscht, sie stammen aus Oberkatz. Johann Adam Hebig, geb. am 28.11.1845 in Oberkatz, heiratete am 3.5.1868 in Wasungen Johanna Maria Schleicher und begründete mit ihr die bis heute bestehende Wasunger Linie.

Über die Hebigs in Oberkatz (Kirchenbücher ab 1574) ist bisher fast nichts bekannt, wie lange lebten Hebigs in Oberkatz und wo kamen sie her? Die Eltern von Johann Adam Hebig (geb. 28.11.1845 Oberkatz) waren Johann Caspar Hebig und Catharine Margarethe Rommel. 

Die gleiche Frage stellt sich bezüglich Unterkatz (Kirchenbücher ab 1573). Von hier kam der Bauer Kaspar Hebig (geb. 1800), der 1852 versuchte, in die Kirche von Wächterswinkel einzubrechen.

Eckardts: Ab 1762 lebt hier eine Familie Hebig. Ihre Herkunft ist noch nicht sicher geklärt, evtl. stammt Michael Hebig aus Hümpfershausen, denn bereits 1746 gab es eine Patenschaftsbeziehung zu Hebig in Hümpfershausen. 1846 wandert diese Familie oder ein Teil davon nach Amerika aus. Ob ein Teil der Familie in Eckardts blieb ist bisher ungeklärt.

Schwarzbach: Die erste Erwähnung eines Hebig in Schwarzbach ist die Musterung 1631 mit Caspar Hebig. Am 8.11.1652 heiratete Caspar Hebig Catharina Schleicher, ihr Sohn Hans Georg heiratete am 22.10.1673 Catharina Erck und starb am 10.5.1690. Diese Familie kam wahrscheinlich aus dem benachbarten Hümpfershausen oder aus Friedelshausen. Wie lange gab es sie in Schwarzbach?

Bernshausen (Kirchenbücher ab 1649, ab 1732 in Rosa geführt): Das ist einer der drei Orte mit den frühesten Erwähnungen von Hebigs ab 1554. Mitte des 17. Jhs. ging ein Hebig von dort nach Bettenhausen (s.u.), ein anderer starb 1660 in Bernshausen. Ab spätestens 1725 gab es keine Hebigs mehr in Bernshausen.

Bettenhausen (Kirchenbücher ab 1587): Die Bettenhäuser Hebigs kommen aus Bernshausen. Der 1621 geborene Hans Hebig heiratet 1650 in Bernshausen und geht danach nach Bettenhausen, wo er 1673 das Wirtshaus pachtet und 1690 stirbt. Hebigs hat es in Bettenhausen mindestens bis Mitte des 19. Jahrhunderts gegeben, weiteres ist bisher unbekannt.

Henfstädt/Themar: Spätestens seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es Hebigs in Henfstädt. Sie stammen aus Bettenhausen, der dort geborene Johann Michael Hebig ist hier 1853 Schullehrer (vielen Dank an Karl-Heinz Wallstein). Ein Sohn Johann Michael Hebigs, Albin Hebig, wandert 1857 nach Amerika aus. Seine Nachfahren sind bis in die 1970er Jahre in New York nachweisbar. In Henfstädt und inzwischen auch in Themar gibt es bis heute mehrere Familien Hebig.

 


 

 


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