Genealogische Forschungen von Dieter Hebig

 

zurück zur
Hauptseite


Forschungen über Familien Hebig aus der Rhön

Unbefriedigend ist, dass durch diese Forschung viele Personen bekannt geworden sind, deren Schicksal nicht aufgeklärt werden konnte. Im 17. Jh. wird dies zum großen Teil auf lückenhafte, unvollständig geführte Kirchenbücher zurückgehen. Hier gibt es nicht nur Kinder, von denen nach ihrer Geburt nichts mehr zu finden ist, sondern umgekehrt auch Personen, die auf einmal da sind und deren Geburt sich nicht nachweisen lässt, obwohl klar ist, dass sie aus dem betreffenden Ort kommen und oft sogar aus der Sterbeeintragung das Geburtsjahr bekannt ist.

Seit Beginn, spätestens seit Mitte des 18. Jhs. sind die Kirchenbücher aber überwiegend sorgfältig und vollständig geführt. Nun geht es nur noch um Personen, die geboren werden und dann verschwinden. Solche Personen haben sich nicht in Luft aufgelöst, sie haben den Ort verlassen. Dies geschah meistens durch Heirat, aber auch die Suche nach Arbeit (in handwerklichen Berufen sicher auch die Wanderzeit) konnte Ursache für den Weggang einzelner Personen oder ganzer Familien sein.

Damit ist das Hauptziel künftiger Forschung umrissen, es gilt den Verbleib und das Schicksal dieser Personen aufklären.

Zum überwiegenden Teil sind das Töchter aus den Hebig-Familien, deren Heirat in einem anderen Ort nachzuweisen wäre.

Es geht aber auch um einige Männer. Hier besteht die Möglichkeit, dass bisher unbekannte Familienzweige gefunden werden.

Systematische Suche erscheint in den umliegenden Orten, die vorwiegend zum Amt Sand gehören, sinnvoll. Eine Durchsicht der Heiratsregister dieser Orte dürfte viele Lücken schließen, v.a. bei den Töchtern. Die Frage ist, wie groß der Radius, z.B. von Hümpfershausen/Friedelshausen ausgehend, sein soll, innerhalb dessen diese Suche ausgeführt wird. So groß, dass z.B. Schmalkalden einbezogen wäre, kann das nicht gemacht werden, Aufwand und Ertrag würden sicher in keinem guten Verhältnis stehen.

Also sind wir auch weiterhin auf Zufallsfunde und Hinweise anderer Forscher angewiesen, die schon bisher zu manchen unerwarteten Erkenntnissen geführt haben. Allen, die auf diese Weise einen Beitrag zum erreichten Forschungsstand geleistet haben, sei an dieser Stelle gedankt.

 


 

 

Ausgabe vom 17.02.21

www.dieter-hebig.de

mail@hebig-genealogie.de

© Dieter Hebig 2014-2021